31. Dez. Silvesterwanderung am Brotjacklriegl

img_0422img_0417Mensch, war das ein wundervoller Wintertag.

-6 ° erzeugten einen prächtigen weißen Reif an Bäumen, Sträuchern und auf der Wiese. Oben ließ die Sonne den Himmel kräftig blau erstrahlen. Ja, wenn schon die Natur ihr Bestes gab, wollten sich die RSC ler auch nicht lumpen lassen. Und so kamen völlig unerwartet 13 Naturliebhaber, vollgepumpt mit Glückshormonen, die ein gesunder menschliche Körper ausschüttet, wenn Mensch und Natur sich im kollektiven Einklang befinden, zum Treffpunkt „Parkplatz Zenting“.

Ein kurzer Austausch wichtiger oder belangloser Informationen und schon stieg die gut gelaunte Truppe hoch Richtung Aschenstein. Ehrlich! Ob man vorne mit marschierte oder mittig oder ganz zum Schluss: ein amüsantes Palavern war überall! Und strahlende Augen und Gesichter! Nein, so sehr sich der Planet oben auch anstrengte, wir hier unten strahlten heller.

Am Aschenstein dann gemütliches Innehalten und den Blick schweifen lassen. Hinausschauen zwischen dem ganz in weiß gehaltenen Nebelmeer und dem azurblauen Himmel bis hin zu den Alpen, wo Dachstein und Watzmann majestätisch thronten. Gerhard hatte einen Rucksack voll von Köstlichkeiten: Selbstgemachte Handwurst; frisches knuspriges Brot; einen Schluck Bier für jeden. Irgendwer verköstigte mit rauchzartem Whiskey und ein anderer reichte herzhaften Kümmellikör und wohltuenden Jagdbitter.

Leider läuft die Zeit permanent weiter. Schnell und unaufhaltsam. Und noch schneller, wenn es am schönsten ist. Da hilft auch kein sich entschleunigen.  Da hilft nur das Jetzt zu genießen und die großen oder kleinen Sorgen hinter sich zu lassen.

Am Brotjacklrieglstüberl war wie immer Enge und Platznot. Es dauerte, bis alle drinnen unterkamen. Problem war das aber überhaupt keines. Im Gegenteil. Denn die, die sich zuerst einmal draußen einquartierten, hatten es sich schon dermaßen gemütlich gemacht, dass der Aufruf zum Reinkommen schon fast als Zwang anzusehen war.

Zwang! (Schmunzel). Nur so viel: Ein gewisser Ablauf wird ja geplant. Für den Aufenthalt im Turmstüberl wurden so ca. 45 bis 75 Minuten anberaumt. Wenn nach 120 Minuten immer noch keine Aufbruchsstimmung herrscht, spricht das für sich.

Der Abstieg zum Parkplatz nach Zenting war ebenso lustig und kurzweilig. Wieder ein Plaudern, ein Lachen, ein Scherzen, ein einfach „die Welt vergessen“.

Gerne hätte man noch länger verweilen mögen, noch länger eintauchen in eine Glückseligkeit und Geborgenheit. Aber die Zeit blieb einfach nicht stehen. Irgendwann hieß es Abschied nehmen und ein sich Freuen auf ein gutes und gesundes 2017.

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